Bausteine unseres Behandlungskonzeptes 

am Beispiel der atopischen Dermatitis

 

Dermatologische Behandlung

Bei hochakuten Krankheitsverläufen und Komplikationen steht die pädiatrische Behandlung zunächst im Vordergrund. Die Klinik verfügt über alle Möglichkeiten der Notfallbehandlung.

Die dermatologische Behandlung erfolgt entwöhnend, stadiengerecht und wirkstoffarm. Die Dauerbehandlung mit einer hydratisierenden Basispflege und die medikamentöse Behandlung mit topischen Glukokortikosteroiden erweist sich im Rahmen des Behandlungskonzeptes als überflüssig. 


Allergiediagnostik

Unverzichtbar ist die zuverlässige Allergiediagnostik. Diese beinhaltet die:

  • allergologische Anamnese, 
  • Ermittlung des SCORAD, 
  • Bestimmung spezifischer IgE-Antikörper,
  • Pricktestungen und
  • Provokationstestungen.

 

Psychosomatische Behandlung 

Über biographische Anamnesen und testpsychologische Untersuchungen sowie die ausführliche Analyse von sozialen Aspekten wird der individuelle Behandlungsbedarf abgeklärt. 

Zur Anwendung kommen im Wesentlichen:

  • die kognitive Verhaltenstherapie,
  • die neurale Hyposensibilisierung und
  • die systemische Familientherapie.


Ernährungsberatung

Ziel ist die Entwicklung eines Konzeptes für eine bedarfsgerechte Ernährung unserer Patienten. 

Bei Allergien gegen Nahrungsmittel bedarf es zudem der Entwicklung von Rotations- und Ernährungsplänen für den strukturierten Aufbau einer normalen, gesunden Ernährungsweise, frei von Zusatzstoffen.

Die Eltern werden ernährungsmedizinisch beraten und bei Bedarf in den bilanzierten Nahrungsaufbau eingewiesen.

 

Spezifische Immuntherapie

Auf den Ergebnissen der Allergiediagnostik baut die immuntherapeutische Behandlung auf.  Spezifische Immuntherapien und orale Desensibilisierungen nach einem Rotationsprinzip werden im Rahmen unserer klinischen Studie durchgeführt.

Ziel dieser Hyposensibilisierung ist das Erreichen einer Toleranz gegenüber dem Allergen. Am Ende der Therapie kommt es trotz Konfrontation mit dem Allergen nicht mehr zu allergischen Reaktionen. 

Im Unterschied zu den bisherigen Empfehlungen, können wir damit auf jahrelange Eliminationsdiäten gänzlich verzichten.

Eltern als Co-Therapeuten

Die Eltern sind unsere Hauptansprechpartner. Wir sind auf ihre Mitarbeit angewiesen. Deshalb nehmen wir uns Zeit für Aufklärung und Beratung der Eltern. 

Elternschulungen, die der Einweisung in die Prinzipien der dermatologischen Behandlung und die stadiengerechte Auswahl der Rezepturen dienen, sind dabei nur ein Bereich.

Wichtige Veränderungen im Rahmen der Eltern-Kind-Interaktionen sind das Schlaftraining, der Abbau symbiotischer Eltern-Kind-Beziehungen und die Anpassung des Erziehungsstils an die Bedürfnisse sensitiver Persönlichkeiten, die Strukturierung der alltäglichen Abläufe und die Förderung der kindlichen Selbstständigkeit. 

 

Informationen für eine Anmeldung und Aufnahme in unserer Klinik finden sie hier.

Zu den von uns behandelten Indikationen finden sie hier weitere Informationen.